Die Stadtwerke Neu-Isenburg GmbH erhalten das RKW-Gütesiegel

Die Stadtwerke Neu-Isenburg GmbH sind bislang das größte Unternehmen bundesweit, das erfolgreich das RKW-Gütesiegel Arbeitgeberattraktivität erhalten hat – und zugleich das erste mit Betriebsrat. Grundlage der Auszeichnung ist eine anonyme Mitarbeiterbefragung, die wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung des Unternehmens liefert. Herzlichen Glückwunsch an die Stadtwerke Neu-Isenburg!

Die Stadtwerke Neu-Isenburg GmbH sind ein regional verankerter kommunaler Versorger mit über 80 Mitarbeitenden. Das Unternehmen versorgt Bürgerinnen und Bürger mit Strom, Erdgas, Wärme und Trinkwasser, betreibt den Stadtbusverkehr sowie das weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannte WaldSchwimmbad. Unter dem Leitmotiv „weil wir hier leben“ stehen die Stadtwerke für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Infrastruktur in der Region.

Arbeitgeberattraktivität als strategisches Thema

Vor dem Hintergrund wachsender Anforderungen an kommunale Unternehmen – insbesondere im Wettbewerb um Fachkräfte – gewinnt das Thema Arbeitgeberattraktivität auch bei den Stadtwerken Neu-Isenburg zunehmend an Bedeutung. Die Teilnahme am RKW-Gütesiegel Arbeitgeberattraktivität war daher ein bewusster Schritt, um ein ehrliches Stimmungsbild aus der Belegschaft zu erhalten und gezielt an der Weiterentwicklung des Unternehmens zu arbeiten. Geschäftsführer Kirk Reineke erklärt: „Für mich steht dieses Gütesiegel für Transparenz, Vertrauen und die klare Haltung, gemeinsam mit unseren Mitarbeitenden ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das nachhaltig motiviert und verbindet.“

Fundierte Ergebnisse als Grundlage für Weiterentwicklung

Die anonyme Online-Mitarbeiterbefragung umfasste zentrale Themenfelder wie Arbeitsprozesse, Zusammenarbeit, Unternehmenskultur, Entwicklungsmöglichkeiten sowie Digitalisierung. In der Gesamtbewertung erreichten die Stadtwerke Neu-Isenburg 76,4 Prozent und erfüllten damit die Anforderungen für die Auszeichnung, die bei mindestens 66 Prozent liegt. Die Ergebnisse wurden im Unternehmen aktiv aufgegriffen und intern aufgearbeitet. „Die Führungskräfte haben die Resultate der Umfrage ausführlich vorgestellt bekommen. Wir haben sogar ein internes Video dazu erstellt“, berichtet Denis Dörschug, Betriebsleiter der Stadtwerke. „Die Ergebnisse sind für uns eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung. Insbesondere bei der internen Kommunikation sehen wir Verbesserungspotenzial, ebenso beim Thema Digitalisierung – hier sind bereits gezielte Schulungen vorgesehen.“

Besonderes Projekt im RKW-Gütesiegelprozess

Auch aus Sicht der begleitenden RKW-Landesorganisation RKW Hessen stellt das Projekt eine Besonderheit dar. „Die Stadtwerke Neu-Isenburg sind bislang das größte Unternehmen bundesweit, das am RKW-Gütesiegel teilgenommen hat – und zugleich das erste mit Betriebsrat. Das hat den Prozess besonders spannend und wertvoll gemacht“, betont Thomas Fabich, Prokurist und Leiter Büro Kassel beim RKW Hessen, der die Gesamtprojektleitung des RKW-Gütesiegels innehat. „Meine Zusammenarbeit mit Magdalena Jarzina aus dem Personalmanagement der Stadtwerke lief sehr vertrauensvoll und konstruktiv.“

Weitere Praxisbeispiele von erfolgreichen Unternehmen folgen

Weitere Unternehmen bundesweit haben den Prozess bereits erfolgreich abgeschlossen oder stehen kurz vor der Auszeichnung. Der RKW-Verbund wird in den kommenden Monaten immer wieder Praxisbeispiele vorstellen. Unternehmen, die genauso wie die Stadtwerke Neu-Isenburg GmbH ihre Arbeitgeberattraktivität sichtbar machen und weiterentwickeln möchten, können sich auf der Website informieren und anmelden.

Jetzt informieren und am RKW-Gütesiegel Arbeitgeberattraktivität teilnehmen: www.rkw.de/guetesiegel/

Gemeinsam besser arbeiten.

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